Infos aus der Gemeinderatssitzung vom 26. Januar 2017

Die Prüfung der Jahresrechnung 2015 stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Gebenbacher Gemeinderats. Die Gemeinderäte Franz Gottschalk, Norbert Hager und Thomas Kraus haben vor wenigen Wochen gemeinsam mit Kämmerin Sabine Wilde die Jahresrechnung 2015 geprüft. Aus dem jetzt vorgelegten Bericht geht hervor, dass der Haushalt um insgesamt mehr als 300.000 Euro überschritten wurde. Die größten Posten waren 103.000 Euro für die Wasserversorgung und 61.000 Euro für Baunebenkosten im Gewerbegebiet Rohrleite, sowie 45.000 Euro für Zuschüsse an den Kindergarten. Alle Haushaltsüberschreitungen wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Ein Überschuss von 144.000 Euro konnte aus dem Verwaltungshaushalt dem Vermögenshaushalt zugeführt werden.

Der zuständige Revierförster hat festgestellt, dass im Ortsteil Kainsricht einige Rodungsarbeiten nötig sind, um  Verkehrsgefährdungen zu vermeiden. Der Gemeinderat beauftragte einstimmig eine Firma aus der Region mit den notwendigen Arbeiten. Eine Fällung durch Eigenwerber ist wegen der Nähe zu öffentlichen Straßen nicht möglich. Die Kosten für die Arbeiten liegen bei 4.300 Euro, durch den Holzverkauf sind etwa 1.000 Euro zu erzielen. Im Bereich der nördlichen Ausfahrt von der B 299 nach Atzmannsricht soll die Notwenigkeit von Baumpflegemaßnahmen ebenfalls geprüft werden.

Die 26. Änderung des Regionalplans Oberpfalz-Nord für den Bereich „Wirtschaft“ und die 27. Änderung des Regionalplans Oberpfalz-Nord für den Bereich „Verkehr“ wurden ohne Diskussion zur Kenntnis genommen.

Bürgermeister Dotzler nahm zu den bei der Bürgerversammlung vorgetragenen Anfragen Stellung. Demnach werden künftig die Tagesordnung und die Beschlüsse der öffentlichen Gemeinderatssitzungen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Es wurden neue Streukästen bestellt und die vorhandenen überprüft. Die Geschwindigkeitsmessanlagen wurden von „Smiley“ auf „Geschwindigkeitsanzeige“ umgestellt, sofern dies technisch möglich war. Die Messergebnisse werden mit der Polizei ausgewertet. Die Anfrage wegen der an einem Wirtschaftsweg durch einen Biber verursachten Schäden wurden an den Besitzer des Weges weitergeleitet.

Auch die Trauerweide im Ortszentrum von Kainsricht muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

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