Gebenbach billigt Jugendraum für Feuerwehrjugend und DJK-Tribünenerweiterung - Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Die Gebenbacher Feuerwehrjugend kann mit eigenen Räumen im Feuerwehrgerätehaus rechnen und auch für die DJK-Pläne, die Zuschauertribüne zu erweitern, gab der Gemeinerat grünes Licht.

Wir haben bei Spitzenspielen unserer Mannschaften zu wenig Platz für die Zuschauer, so der DJK-Vorsitzende Ludwig Birner und sollte unserer 1. Mannshaft der Aufstieg gelingen, müssen wir mindestens Platz für 2500 Zuschauer vorhalten, so seien die Vorschriften. Derzeit muß die Böschung aufwendig gepflegt werden, aber wenn die Tribüne entlang des kompletten Hauptspielfeldes erweitert wird, fallen diese Arbeiten weg und dieser Ansicht folgte schließlich auch der Gebenbacher Gemeinderat einstimmig. Auch Bauleitplanungen des Marktes Hahnbach im Bereich zwischen Hahnbach und dem Fronberg erteilte die Gemeinde Gebenbach das gemeindliche Einvernehmen. Grund zur heftigen Diskussion gab es bei der Innenentwicklung Gebenbach, die nach Ansicht von Markus Rösch zu lasch angegangen wird. Bürgermeister Peter Dotzler hielt dagegen und verwies auf einen Ortstermin mit dem Amt für ländliche Entwicklung am 10. Januar des Jahres, bei dem Innenlagen, Hofstellen und der Pfarrhof eingehend besichtigt wurden. Bei uns in Gebenbach schlummert viel Leerstand, so Peter Dotzler und mit dem ALE sei vereinbart worden, daß nun ein Antrag auf Einleitung der einfachen Dorferneuerung gestellt werde, gleichzeitig werde ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt. Als Weiteres müßten Angebote für ein Dorferneuerungskonzept eingeholt und ein Planungsbüro beauftragt werden, schließlich auch die Bürgerbeteiligung erfolgen. Das Dorferneuerungskonzept für Pfarrhof und Dorfkern könnte binnen der nächsten zwei Jahre erstellt werden, so Peter Dotzler, das weitere Programm könne sich durchaus über bis zu sieben Jahren hinziehen. Beim Pfarrhof können öffentliche Räume und die Gebäudehülle mit bis zu 80% gefördert werden, kirchliche Räume seien private Maßnahmen mit Fördersätzen bis zu 60%, maximal 60000 Euro. Bei sonstigen privaten Maßnahmen liegen die Fördersätze bei 30%, maximal bei 30000 Euro. Dotzler wies auch darauf hin, daß für geförderte öffentliche Räume ein Nutzungsvertrag auf mindestens 12 Jahre vorliegen müsse. Die Beleuchtung im Gebenbacher Rathaus ist in die Jahre gekommen, wie das Institut für Energietechnik festgestellt hat und trotz hoher Investitionskosten sei ein Leuchtmitteltausch sinnvoll, weil damit der Stromverbrauch erheblich reduziert werden könnte. Bürgermeister Peter Dotzler hielt einen Leuchtmitteltausch nun im Zuge einer kompletten Innensanierung des Rathauses für sinnvoll und Markus Rösch ergänzte, eine umfassende Sanierung sei sinnvoll, da könnte auch Barrierefreiheit erreicht werden. Für den 2. Bürgermeister Cajetan Kredler sei innerhalb des Rathauses auch auf einen gesicherten Schallschutz zu achten, es gehe nicht an, daß Gespräche zwischen Bürgermeister und Ratsuchende von den im Vorraum Wartenden mitgehört werden. Das Resümee des Bürgermeisters war, Zurückstellung von Einzelmaßnahmen, bis man sich auf eine Generalsanierung einigen könne und eventuelle Fördermittel abklären. Dem Antrag der Feuerwehrjugend, das Dachgeschoß des Feuerwehrgerätehauses als Jugendraum mit gut 40 m² auszubauen, stand der Gemeinderat positiv gegenüber. Wir beschließen nur einen Jugendraum für die Feuerwehrjugend und wir stellen es in deren Ermessen, wer diesen Raum noch nutzen darf, so Markus Rösch, die Kosten schätze er auf bis zu 30000 Euro. Weiter war die Zukunftssicherung der Gebenbacher Kläranlage Thema der Gemeinderatssitzung. Abzuklären sei vorab, so Bürgermeister Peter Dotzler, ob in Gebenbach mit weiterer Gewerbefläche zu rechnen sei, müssen die Abwässer eines interkommunalen Gewerbegebiet entsorgt werden und wie schreite die bauliche Entwicklung von Gebenbach voran. Für dieses Jahr sei eine Kamerabefahrung und die Erstellung eines Kanalkatasters geplant.

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