Informationen aus der Gemeinderatssitzung im November

Zwei Bauanträge lagen dem Gemeinderat vor und in beiden Fällen erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen und beschloß eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans. So wird für den Bau eines Einfamilienhauses eine leichte Überschreitung der Wandhöhe mit dem schrägen Geländeverlauf begründet. Weiter dürfen in Gebenbach-West bestehende Nebengebäude antragsgemäß verändert werden. Positiv nahmen die Gemeinderäte zur Kenntnis, daß mit der Überplanung des Regenüberlaufbeckens in Kainsricht auch die Kosten von ursprünglich über 170000 Euro auf rund 100000 Euro gesenkt werden konnten. Bei Bauarbeiten für das Regenüberlaufbeckens sei natürlich gewachsener Gips festgestellt worden, so Bürgermeister Peter Dotzler, aber nun raten die Planer, den gipshaltigen Boden nicht zu entsorgen, die Fläche des RÜB zu verkleinern, dafür das RÜB tiefer zu gestalten. Die aktuelle Überarbeitung des RÜB wurde einstimmig gebilligt. Der Erste Bürgermeister meinte zum Baufortschritt im Kainsrichter Neubaugebiet, daß die Straßenführung zwischen den zehn Parzellen bereits deutlich erkennbar sei, die Verrohrung unter dem Gehweg Richtung Dorfmitte sei abgeschlossen und weitere Pflasterarbeiten sollen zeitnah erfolgen, soweit sie witterungsbedingt sinnvoll seien.

Das Innenentwicklungskonzept für Gebenbach sei wegen Corona etwas ins Stocken geraten, so Peter Dotzler. So mußte der für 12.November 2020 geplante Eigentümerworkshop, bei dem der aktuelle Bearbeitungsstand des Innenentwicklungskonzepts sowie eventuelle Fördermöglichkeiten für eine Kindergrippe in einem alten Stall, Mehrgenerationenwohnen in einer alten Hofstelle sowie Kleingewerbe oder Dienstleistung in einer nicht mehr genutzten Stallung vorgestellt werden sollten, abgesagt werden. Das Planerteam schlage anstelle des Workshops eine Broschüre für die betroffenen Eigentümer vor. Die Gemeinderäte Markus Rösch, Cajetan Kredler und Hans-Jürgen Zintl waren sich einig, daß die Eigentümer vorab umfangreich informiert werden müssen. „Die Öffentlichkeit ist mitzunehmen“ so Zintl und Peter Dotzler schlug vor, zu einem „Dorfspaziergang“ einzuladen, bei dem sich die Grundstückseigentümer an Ort und Stelle über geplante Maßnahmen informieren können. Weiter könne in einer Klausurtagung des Gemeinderates mit dem Planungsteam das weitere Vorgehen erörtert werden.

AOVE-Regionalbudget 2021:

Aus dem AOVE-Regionalbudget haben wir dieses Jahr über 7000 Euro Fördermittel für den Kindespielplatz in Atzmansricht erhalten, so Bürgermeister Peter Dotzler und für 2021 seien vorgemerkt ein Beachvolleyballfeld sowie Parkplätze beim Atzmannsrichter Badeweiher, außerdem die Umgestaltung des dortigen Umfelds, Freizeiteinrichtungen für Jugendliche und Parkplätze an der Schule. Auch die Erstellung einer Chronik der Gemeinde Gebenbach sei zu planen. Diese Chronik sei digital zu erstellen, so Markus Rösch, da könne sie stets ergänzt und auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Sicher sei auch der Wunsch nach einer gedruckten Chronik vorhanden, aber die sei dann schnell veraltert.

Ohne Gegenstimme beschloß der Gebenbacher Gemeinderat, der Flurbereinigungsgenossenschaft Gebenbach und der Wegebaukasse Atzmannsricht je einen jährlichen Zuschuß von 300 Euro zu gewähren. Weiter erhalten die Flurbereinigungsgenossenschaft Gebenhach jährlich 750 Euro, Die Ortschaft Gebenbach 250 Euro, Atzmannsricht 550 Euro und Kainsricht 400 Euro. Diese Zuschüsse aus der Konzessionsabgabe finanziert werden bis Jahresende 2025 befristet.

Schule Gebenbach – scharfkantige Heizkörper

Bürgermeister Peter Dotzler informierte seine Gemeinderäte, daß in der Schule Gebenbach anläßlich einer Begehung mit dem Unfallversicherungsverband, Schulleiter und dem VG-Vorsitzenden Bernhard Lindner festgestellt wurde, daß die vorhandenen Heizkörper scharfkantige Rippenfronten aufweisen, die als „Hirnspalter“ bezeichnet werden. Entweder müßten die Heizkörper ausgetauscht werden oder man decke die Heizkörper mit Holz oder Blech ab. Der Heizkörperaustausch müsse für 23 Heizkörper mit mehr als 20000 Euro kalkuliert werden, verzinktes Lochblech käme auf rund 360 Euro pro Heizkörper, für eine Holzverkleidung fallen 600 Euro pro Heizkörper an. Grundsätzlich war man sich im Gemeinderat einige, daß die „Hirnspalter“ gesichert werden müssen, aber ein Austausch der Heizkörper zu teuer sei. Für Lochblech- oder Holzverkleidung soll die Verwaltung nun Muster und Angebote einholen, dann könne der Gemeinderat entscheiden.

Prüfung Jahresrechnung 2019:

Die Jahresrechnung 2019 wurde im Oktober von den Gemeinderäten Cajetan Kredler, Hans-Jürgen Zintl und Johannes Kohl geprüft. Die Prüfer stellten fast 40 Überschreitungen im Gesamtvolumen von gut 775000 Euro fest, wovon etwa zwei Drittel auf de Sehr geehrter Besucher

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