Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Auf die ab 21 Uhr geltende Ausgangssperre ist es wohl zurückzuführen, daß der Gebenbacher Gemeinderat in der ersten Sitzung des Jahres 2021 seine Tagesordnung im Eilzugstempo, dennoch sachlich abarbeitete.

Die zweite Planänderung, in Gebenbach eine Doppelgarage mit Abstellraum zu errichten, billigte der Gemeinderat nicht. Mehrfach hat der Antragsteller seit mehr als zwei Jahre sein Bauvorhaben immer wieder erweitert. Mit der nun beantragten Tektur, so Bürgermeister Peter Dotzler, werde das Gebäude in Richtung Süden und Osten bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze vergrößert, was zu einer deutlichen Verschlechterung der Zufahrt zum öffentlichen Straßengrund führe. Außerdem sei keine Aufstellfläche vor der Garageneinfahrt mehr vorhanden. Dem Antrag, in Kainsricht einen bestehenden Güllebehälter zu vergrößern, erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen, ebenso den Plänen der Stadt Hirschau für einen vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplan im Gewerbegebiet Massenricht. Einstimmig beschloß der Gebenbacher Gemeinderat auch, die Erschließung des Baugebiets „Am Kalvarienberg“ endgültig abzurechnen. Ab 1. April 2021, so Bürgermeister Peter Dotzler, können Erschließungsbeiträge nicht mehr erhoben werden, wenn seit der erstmaligen Straßenherstellung 25 oder mehr Jahre verstrichen seien. Für das Baugebiet „Am Kalvarienberg“ seien bereits Vorausleistungen erhoben worden, die nun als „endgültig“ verbeschieden werden. Entsprechende Bescheide sollen nach Vorstellung des Gemeinderates umgehend erlassen und zugestellt werden. Peter Dotzler gab zahlreiche in nichtöffentlicher Sitzung gefällte Beschlüsse bekannt, deren Geheimhaltung mittlerweile weggefallen sei, wie Bauvergeben  für Straßenherstellung, Glasfaser- und Breitbandausbau, Anschaffung einer Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Gebenbach und einer Tragkraftspritze für die Feuerwehr Atzmannsricht sowie Digitalpager zur Alarmierung der Feuerwehren. Das Begrüßungsgeld für die im Jahr 2020 zur Welt gekommen Kinder sei an sechs Familien ausbezahlt worden, so Peter Dotzler

Für die Glasfaser-Erschließung des Gebenbacher Rathauses erstellte die Telekom die Schlussrechnung in Höhe von ca. 40000 €. Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogrammes Rathaus digital mit 90 % vom Freistaat Bayern gefördert.

Zur Corona-Impfung meinte der Bürgermeister, daß für die Gebenbacher das Landkreis-Congreß-Centum (LCC) in Sulzbach-Rosberg zuständig sei und die pflegenden Angehörigen zustehenden drei FFP2-Masken könnten nach Terminabsprache im Rathaus in Gebenbach abgeholt werden. Im Gemeindebereich Gebenbach seien letztes Jahr 13 Corona-Infektionen festgestellt worden, dieses Jahr noch keine. Wer sich für das Gemeinwohl einbringen wolle, habe dazu Gelegenheit, denn die AOVE suche ehrenamtliche Alltagsbegleiter für Senioren, so Dotzler.

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