Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Die Betreiberin des Waldkindergartens beantragt, einen seit Jahren leerstehenden Stall in Kainsricht zu einem „Schutzraum“ umbauen zu dürfen, wobei die Kinder einen Aufenthalts- und die Mitarbeiter einen Sozialraum erhalten sollen. In Kainsricht werden die Kinder dem Kindergartenpersonal übergeben und geschlossen wandern dann die Kinder zum gut einen Kilometer entfernten Waldkindergarten. Mittags geht es zurück nach Kainsricht, die Kinder erhalten Mittagsverpflegung und können spielen, bis sie wieder von ihren Eltern abgeholt werden. Der Kainsrichter Ortssprecher Franz Gottschalk hält die neue Nutzung des alten Stalles für sinnvoll und der Gemeinderat erteilte dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen. Einig waren sich die Gemeinderäte auch darüber, sich bei der Bündelausschreibung für Strom der Veraltungsgemeinschaft Hahnbach anzuschließen und Ökostrom zu ordern. Als Kommune sollten wir Vorbild sein, so FW-Gemeinderat Hans-Jürgen Zintl. Das Gemeindegremium beschloß einstimmig, die Zuwendungen an Vereine wie im Haushaltsjahr 2020 bei 4550 Euro zu belassen, wobei als größere Summen 1500 Euro an die DJK Gebanbach und 1000 Euro an die Blasmusik Gebenbach fließen. Mit den Zuwendungen soll das Engagement der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder unterstützt werden, so Peter Dotzler. Weitere Zuwendungen beschloß der Gemeinderat für Donum Vitae und die Kriegsgräberfürsorge sowie für Peter Alfred Lindner, anläßlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums.

Bürgermeister Peter Dotzler informierte über die aktuellsten Corona-Vorschriften, nach denen Veranstaltungen „aus besonderem Anlaß“ mit klar begrenztem Personenkreis im Innenbereich mit bis zu 50 Personen und im Außenbereich mit bis zu 100 Personen genehmigt werden können. Die AOVE-Gesellschafterversammlung habe kürzlich ein Klimaschutznetzwerk gegründet und als Ersatz für den Wegfall der Einnahmen über die Straßenausbausatzung habe Gebenbach 49000 Euro erhalten.

Unmöglich und unverantwortlich sei das Parkverhalten in Gebenbach, so CSU-Gemeinderat Markus Rösch. Kürzlich erst seien die Mülltonnen in der Irlstraße nicht geleert worden, weil es für das Müllfahrzeug in der „zugeparkten“ Straße kein Durchkommen gab. Dasselbe Problem könne leicht für Feuerwehr, Notarzt oder Rettungsdienst auftreten. Auch in anderen engen Straßen in Gebenbach werde links und rechts geparkt, etwa im Bereich Kirche oder Friedhof. Rösch sieht die Gemeinde in der Verantwortung, die müsse durch eine deutliche Beschilderung für Abhilfe sorgen. Bürgermeister Peter Dotzler meinte, durch die Straßenverkehrsordnung sei geregelt, daß ein ausreichender Platz für Rettungswege einzuhalten sei, die Verantwortung liege beim jeweiligen Autofahrer. Markus Rösch bestand darauf, daß die „Wildparkerei“ auf die Tagesordnung des Gemeinderates gehöre, eventuell sogar in eine Bürgerversammlung. Wir werden das in der nächsten Verkehrsschau mit der Polizei behandeln, so Bürgermeister Peter Dotzler.   

Info zum Waldkindergarten „Räuberwald“:
Der Räuberwald befindet sich auf einem gut zwei Hektar großen Wald- und Wiesengrundstück westlich von Kainsricht, verfügt über zwei überdacht Container, die beheizt werden können. Auf der Hofstelle in Kainsricht, wo jetzt um die Genehmigung für einen weiteren Schutzraum nachgesucht wird, können die Kinder einen 16 m² großen Raum nebst sanitären Anlagen nutzen. Hier erhalten sie auch das Mittagessen Die Hofstelle bietet auch eine gut 100 m² große Freifläche zum spielen an. Träger des Waldkindergartens ist das BRK, Leiterin ist die Erzieherin und Waldpädagogin Sabine Lindner, die von zwei Kinderpflegerinnen unterstützt wird.

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