Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Mit einem Fragenkatalog will sich die Gemeinde Gebenbach bei ihren Bürgern über die im Sanierungsgebiet liegenden Immobilien informieren, um weitere Maßnahmen für die Gebenbacher Innensanierung abklären und festlegen zu können. 

In der letzten Sitzung des Gebenbacher Gemeinderates im Atzmannsrichter Gemeindehaus war das weitere Vorgehen für die Sanierung des Gebenbacher Ortskerns ein durchaus diskussionswertes Thema, das aber mit fraktionsübergreifender Einigkeit abgearbeitet wurde. Mit einem Fragebogen an alle vom Sanierungsgebiet betroffenen Bürger will die Gemeinde Gebenbach Beurteilungsgrundlagen schaffen, um die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen abschätzen zu können. Gemäß § 138 Baugesetzbuch sind die Bürger zur Auskunft verpflichtet. Erhobene Daten werden anonymisiert ausgewertet und nach Aufhebung der förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets wieder gelöscht. Abgefragt werden Eigentumsverhältnisse, Lage, Größe, Nutzung und Zustand der Immobilie. Weiter will die Gemeinde wissen, ob bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden oder geplant sind und wie die Befragten grundsätzlich zur Ortssanierung stehen. Die Auswertung soll spätestens im November abgeschlossen sein und wird dann öffentlich gemacht. Die Gebenbacher Bürgern werden dann auch beraten, welche Fördermöglichkeiten sie im Zuge von Sanierungsmaßnahmen haben. Die bisher festgelegten Grenzen des Sanierungsgebiets wurden um den Bereich Schule und ein weiteres Gebäude am östlichen Ortsrand erweitert. Beim Neubau einer Sende- und Empfangsanlage für mobiles Breitband sprachen sich die Gebenbacher Gemeinderäte gegen den von der Telefonica Deutschland geplanten Standort eines Mobilfunkmastes in der Schafleite aus. Zu nahe liege Schule und Kindergarten, außerdem sei nicht auszuschließen, daß Gebenbach in nördlicher Richtung wachse und dann stehe praktisch der Sendemast mitten im neuen Baugebiet. Unproblematisch dagegen seien Standorte südlich des Mausberges oder im Bereich Fischweg an der Gemeindegrenze zu Hahnbach. Die Ringstraße im westlich von Kainsricht gelegenen Neubaugebiet wurde einstimmig als Ortsstraße gewidmet. Auf Anfrage von Dominik Obermeier nach der Vermarktung der Bauparzellen meinte Bürgermeister Peter Dotzler, daß bis auf einen Bauplatz alle vergeben seien, bei zwei Veräußerungen stehe demnächst die notarielle Beurkundung an. Gebenbach stimmt auch der Bauleitplanung der Stadt Hirschau zu, die nahe Krickelsdorf eine PV-Freiflächenanlange plant. Bei Nutzung des angrenzenden gemeindlichen Feldweges ist dieser wieder entsprechend Instand zu setzen. Einen Bauantrag auf Errichtung einer Großraumgarage am Urspringer Weg erteilte der Gemeinderat eine isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans, da die Antragstellerin Dachneigung und Dachfarbe dem angrenzenden Betriebsgelände anpassen will. Bürgermeister Dotzler informierte seinen Gemeinderat über Pläne des Wasserwirtschaftsamtes Weiden, zwischen Ammersricht und Witzlhof einen bis zu vier Meter hohen Damm als Hochwasserschutzmaßnahme für Amberg zu errichten, der dann auch zu Überflutung östlicher Bereiche der Gemeinde Poppenricht führen könne. Poppenricht habe daher auch bei der Gemeinde Gebenbach angefragt, ob nicht auch schon für den Gebenbach, der ja in die Vils einfließe, Wasserrückhaltemaßnahmen möglich seien. Die Geschwindigkeitsmessungen haben der Gemeinde Gebenbach im ersten Quartal 2021 ein Minus von mehr als 2000 Euro verursacht, so Peter Dotzler. Franz Gottschalk wollte wissen, wie es um ein Gemeindehaus in Kainsricht stehe und Markus Rösch meinte dazu, wenn in der nächsten Zeit keine Lösung  anstehe, solle das Projekt neu diskutiert werden. Bürgermeister Dotzler dazu, die Verhandlungen würden noch laufen und Fördergelder stünden derzeit noch nicht in Aussicht.

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