Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Der Bau zweier Einfamilienhäuser im neuen Baugebiet Kainsricht-West entspricht den Vorgaben des Bebauungsplans, so daß die Vorstellungen der Bauwilligen im Freistellungsverfahren das gemeindliche Einvernehmen erhielten, dies wurde dem Gemeinderat bekanntgegeben. Bereits in der Oktober-Sitzung hatte sich der Gemeinderat mit einem Lager- und Abstellraum für Gartenmöbel in Gebenbach befasst, die Planungen des Antragstellers nicht gebilligt, aber nach einer Stellungnahme des Landratsamtes, die das Vorhaben als planungsmäßig zulässig erachtet, erteilten das Gremium nun mit 6:2 Stimmen das gemeindliche Einvernehmen.

Als Planer stellte CSU-Gemeinderat Markus Rösch den Bebauungs- und grünordnungsplan für das gut einen Hektar große Baugebiet „Gebenbach-Nordwest“ vor, für das Rösch Einzel- oder Doppelhäuser und eine großzügige Bebauung vorsieht. Laut Rösch sind niederschwellige Vorschriften bei der Aufstellung eines Bebauungsplans sind die beste Lösung. Grundsätzlich müsse die Bayerische Bauordnung eingehalten werden, aber bei Dachformen, seien es Sattel-, Flach- oder Pultdächer, lasse man den Bauherrn freie Hand. Bäume gehören in ein Baugebiet, das war für Markus Rösch klar, aber dem Gemeinderat war eine geringere Anzahl von Bäumen lieber, um den Straßenraum nicht unnötig zu verengen. Im Aufstellungsbeschluss sei das beschleunigte Verfahren nach § 13b Baugesetzbuch beschlossen worden, daher entfalle eine frühzeitige Beteiligung nach den Paragrafen 3 und 4 des BauGB, so Erster Bürgermeister Peter Dotzler, aber dann dürfe sie gesamte überbaubare Fläche einen Hektar nicht überschreiten. Unklar sei aber, ob bei der Berechnung die Straßenfläche mit einbezogen werde, denn dann käme man auf eine Brutto-Fläche von 1.2 Hektar. Dies müsse mit der Genehmigungsbehörde noch geklärt werden. Bei der Reservierung der zehn Parzellen sei man den Interessenten entgegengekommen, so Peter Dotzler und man biete unterschiedlich große Bauplätze an, die einen größer, der andern kleiner zugeschnitten.

Die Gemeinde Gebenbach beteiligt sich an der „qualitätsorientierten Verbesserung des kommunalen Wanderwegnetzes“ und will dafür den Sandgrubenweg einbringen. Allgemeine Vorgaben für Rundwanderwege sehen vor, dass maximal 20% Asphaltwege genutzt werden dürfen, so Peter Dotzler, die Beschilderung hat lückenlos den Bestimmungen des Deutschen Wanderverband zu entsprechen und dürfe höchstens zu 8% an intensiv genutztem Umfeld, wie Windkraft-oder Solaranlagen, Industriegebieten, massiven Stromtrassen oder Kläranlagen vorbeiführen. Wenn die Kriterien erfüllt sind, übernehme der Landkreis die Kosten des Wegeleitsystems. Gebenach müsse sich um die Qualitätskriterien kümmern, notwenige Genehmigungen bei Grundstückseigentümern einholen, dann die Aufstellung der Wegweiser veranlassen und die Routenpflege übernehmen, so Dotzler. FW-Gemeinderat Hans-Jürgen Zintl erklärte sich bereit, die Bürokratie zu erledigen. Er wurde zusammen mit Richard Kellner zum Wanderwegbeauftragten bestellt.

In der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Atzmannsricht vor einem Monat wurden Johannes Kohl zum Kommandanten, Stefan Gericke zu seinem Stellvertreter gewählt. Einstimmig erteilte der Gemeinderat die nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz notwendige Bestätigung der Kommune.

Bürgermeister Peter Dotzler wies auf das AOVE-Regional-Budget 2022 hin, für das AOVE-Kommunen Vorschläge einreichen können. Die möglichen Vorschläge aus Gebenbach wäre ein Spielplatz in Baugebiet Kainsricht-West, außerdem Ruhebänke an Wanderwegen sowie seniorengerechte Spielgeräte am Spielplatz beim Sportplatz. Den Spielplatz in Kainsricht-West fand FW-Gemeinderat Franz Gottschalk gut, aber er könne sich zusätzlich eine Steingruppe als Sitzgelegenheit am Dorfweiher in Kainsricht vorstellen, was auch Markus Rösch unterstützte. Gemeinderat Cajetan Kredler schlug vor, den Mühlhölzlweg  beim Sportplatz als historischen Kirchensteig zu reaktivieren.

Auf dem Postweg wegen der Corona-Einschränkungen sei heuer das Begrüßungsgeld an die acht Eltern der Neugeborenen im Jahr 2021 ausbezahlt worden.

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