Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Zügig und einstimmig wurden in der letzten Gemeinderatssitzung anstehenden Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Ob Rathaus und Feuerwehrgerätehaus an das künftige Fernwärmenetz angeschlossen werden sollen, da war Bürgermeister Peter Dotzler anderer Ansicht als Cajetan Kredler und Dominik Obermeier.

Über zwei Bauanträge hatten die Gebenbacher Gemeinderäte zu befinden, die Nutzungsänderung eines ehemaligen Wohnhauses in eine landwirtschaftliche Lagerhalle für Geräte zur Holzverarbeitung sowie der Bau eines Einfamilienhaues nebst Garage. Beiden Vorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, der Neubau eines Holzhauses darf auch von den Festsetzungen des Bebauungsplans abweichen. Die Nachbarkommunen Hahnbach und Freihung hatten die Gemeinde Gebenbach über die Erweiterung von Gewerbegebieten informiert und um eine Stellungnahme gebeten. So spricht sich Gebenbach nicht gegen ein Sondergebiet für Pferdehaltung und beschränktes Gewerbegebiet in Großschönbrunn aus, auch erhielt Hahnbach das gemeindliche Einvernehmen für den Bebauungs- und Grünordnungsplan „Hahnbach Gewerbegebiet West II“.

Die Satzung über den Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde sind alle drei Jahre neu zu kalkulieren und werden ab dem 1. Januar 2023 neu festgelegt. So werden die Streckenkosten für den Mannschaftstransportwagen (MTW) von 3.08 Euro auf 1.87 Euro je gefahrenem Kilometer reduziert, ebenso die Kosten für das mittlere Löschfahrzeug (MLF) von7.48 Euro auf 5.70 Euro. Die Ausrückestundenkosten dagegen steigen für den MTW von 30.77 Euro auf 41.78 Euro und für das MLF von 95.12 Euro auf 143.55 Euro. Neu festgelegt werden auch die Kosten für Tragkraftspritze, Atemschutzgeräte, Stromerzeuger, Tauchpumpe und Lüftungsgerät sowie die Kosten für den Einsatz ehrenamtlicher Feuerwehrdienstleistender.

Die Einführung einer Gemeinde-App sei eine Aufgabe der Verwaltungsgemeinschaft. Das weitere Vorgehen, so Peter Dotzler, werde in der nächsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft abgeklärt. Dazu meinte Dominik Obermeier, daß er diese App schon vor Jahren angesprochen habe, nun sollte die Einführung mit Hochdruck verfolgt werden.

Wenn Gebenbach mit Nahwärme ausgebaut werde, so Cajetan Kredler, dann sollten auch Rathaus und Feuerwehrgerätehaus angeschlossen werden, denn die Stromheizung geht „in`s Geld“. Wegen fehlender Wärmeleitungen und Heizkörper im Gebäude sei dies so nicht möglich konterte Bürgermeister Peter Dotzler, der Aufwand wäre wohl zu kostspielig, da die Wärme wegen der eingeschränkten Nutzung auch nur punktuell notwendig sei und wenn in Gebenbach eigenproduzierter Strom zur Verfügung stehe, sinken auch wieder die Stromkosten. Da werden wir für die nächste Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen, so Cajetan Kredler und Dominik Obermeier.

Dotzler informierte seinen Gemeinderat auch darüber, daß für die Dorferneuerung zur Innenentwicklung in Gebenbach rund 1.5 Millionen Euro Fördergelder vom Amt für ländliche Entwicklung in Aussicht gestellt wurden. In das AOVE-Regional-Budget sei auch die Ertüchtigung des Geländes um den Atzmannsrichter Badeweiher aufgenommen worden. Für die Nutzung der rund fünf Hektar großen Waldfläche, die der Gemeinde Gebenbach gehört, kündigte Peter Dotzler zeitnah ein überarbeitetes Nutzungskonzept durch die zuständige Forstbehörde an.

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