Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung

Mit gut 650.000 Euro rechnet die Gemeinde Gebenbach bei der Erschließung des Baugebiets „Kainsricht West“ und mit 3,5 Millionen wird der gemeindliche Haushalt für 2019 festgelegt.

Die Gemeinde Gebenbach geht nun die Erschließung des Baugebiets „Kainsricht West“ an, dessen erster Planungen im Jahr 2003 erarbeitet wurden. Zehn Bauparzellen werden über eine 6,5 Meter breite Ringstraße erschlossen, mitten im Baugebiet ist ein Grün-Oval vorgesehen, das als Spielplatz oder Gemeinschaftsfläche genutzt werden soll. Zur Wasserversorgung meinte der mit der Planung befaßte Dipl.Ing. Ferdinand Leidner vom Ingenieurbüro Seuss Ingenieure GmbH, daß der Wasserdruck grundsätzlich ausreichend sei, außer es werden große Mengen Löschwasser benötigt, aber dann breche im ganzen Ort die Wasserversorgung sowieso zusammen. Zu empfehlen seien Löschwasser-Zisternen oder genügend große Löschteiche. Von den Erschließungskosten entfallen 160000 Euro auf den Straßenbau, fast 100000 Euro auf die Wasserversorgung und fast 250000 auf die Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser und rechne man die Planung hinzu, käme man auf etwa 650000 Euro, so der Planer Ferdinand Leidner.

Mit zehn auswärtigen KLJB-Vereinen und gut 200 beteiligten Personen rechnet die KLJB Gebenbaqch beim „Spiel ohne Grenzen“ am Samstag, 17. August 2019 und dafür will die KLJB-Gebenbach den Festplatz im Irl nutzen. Grundsätzlich ist der Gemeinderat mit den KLJB-Plänen einverstanden, soweit eine Gaststättenerlaubnis vorliege, Musik nur bis ein Uhr spiele, keine offenen Feuerstellen, abgesehen vom Bratwurstgrill brennen und für Notfälle ausreichend Löschwasser und Geräte vorgehalten werden.

Etwas ausgiebiger befaßte sich der Gebenbacher Gemeinderat mit dem Haushalt 2019, der mit insgesamt 3,5 Millionen festgesetzt wurde und zum Vorjahr um 3,3% gestiegen ist. Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen wurden bis zu 300000 Euro, Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt auf 1.25 Millionen Euro festgesetzt. Unverändert bleiben Hebesätze für Gemeindesteuern und der Höchstbetrag für Kassenkredite wurde mit 200000 Euro festgeschrieben. Wir sollten das reichlich vorhandene Geld nutzen und mehr investieren, meinte Dominik Obermeier. Gut aufgestellt sei der Haushalt, so Markus Rösch, auch wenn unser Verwaltungshaushalt jedes Jahr steigt. Rösch drängt dazu, die Innenentwicklung von Gebenbach voranzutreiben, weitere Gewerbeansiedlung zu ermöglichen und dann sollte sich die Gemeinde Gedanken darüber machen, wie man die Zahl der Einwohner erhöhen könnte. Wenn Gebenbach Geld ausgibt, dann sind das Investitionen für die Zukunft und Franz Gottschalk lobte mit Zustimmung des gesamten Gemeinderates den neuen Kämmerer Dominik Höllerer für die Aufstellung des Haushalts. Den gestiegenen Verwaltungshaushalt begründete Bürgermeister Peter Dotzler mit zusätzlichem Personal und Investitionen für die Feuerwehr. Die Innenentwicklung von Gebenbach wegen zahlreicher Leerstände zu überplanen, sei problematisch, da die Gebäude privates Eigentum seien. Allseits Zustimmung fand die Haushaltssatzung 2019, der Finanzplan für 2018 bis 2022 sowie der Stellenplan 2019. Bürgermeister Peter Dotzler informierte seine Gemeinderäte noch über das Sicherheitsgespräch mit der Polizei, die im Gemeindebereich Gebenbach alle Straftaten, mit Ausnahme des versuchten Geldautomatenaufbruchs bei VR-Bank aufklären konnte.

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