Jahreshauptversammlung der Flurbereinigungsgenossenschaft Gebenbach

Auf eine über 90jährige Geschichte kann die Flurbereingungsgenossenschaft Gebenbach bereits zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung konnte Vorsitzender Anselm Schöpf viele Genossen im Gasthaus Obermeier begrüßen. So kümmert sich die Genossenschaft um die öffentlichen Feld- und Waldwege in ihrem Besitz und pflegt auch die dazugehörigen Vorfluter und Bäche in der Flur um Gebenbach und um Kainsricht. So gab Anselm Schöpf seinen jährlichen Rechenschaftsbericht ab. Die Genossenschaft baute im Bereich Gebenbach über 44 Fuhren Abfräsgut ins Wegenetz ein, die Wege wurden planiert und gewalzt. Es waren überstehende Äste zu entfernen, es wurden die Gräben gemulcht und der Mühlholzweg beim Sportplatz mit 10 Fuhren Recycling-Material wieder befahrbar gemacht. Für den Bereich Kainsricht berichtete 2. Vorsitzender Albert Schreglmann der Versammlung. Es wurden 35 Fuhren Abfräsmaterial in die Wege verteilt, die Wege gegrätert und gewalzt, eine Grabenüberfahrt wurde erweitert und die Gräben wurden gemulcht. Die Vorstandschaft hatte vier Vorstandsitzungen zu bewältigen. Vorsitzender Schöpf bedankte sich bei den Helfern und Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz und bei der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Für über 30jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft bedankte sich Anselm Schöpf besonders bei Andreas und Josef Wendl. Als Kassier konnte Josef Wendl positive Zahlen in seinen Kassenbericht erwähnen. Dieser wurde von Markus Rösch und Norbert Siegert geprüft und in Ordnung befunden, die Entlastung erfolgte einstimmig. Ebenso einstimmig legten die anwesenden Mitglieder die Umlage für 2018 auf 9 € pro Hektar fest. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Peter Dotzler den Genossen und der Vorstandschaft für ihre Arbeit für das Wegenetz und die Gräben in der gemeindlichen Flur. Diese Arbeit komme auch der ganzen Bevölkerung zu Gute, welche die Wege für Freizeitaktivitäten nutze. Die Gemeinde unterstützt deshalb diese Tätigkeiten auch mit jährlichen Zuwendungen für Wegebau und Grabenunterhalt. Zudem gebe es zur Zeit über das AOVE-Kernwegenetz die Möglichkeit wichtige Wege auszubauen und den laufenden Unterhalt über die Gemeinde zu organisieren. Beim Weg von der Urspringer Straße nach Burgstall sei dies in diesem Jahr bereits geschehen. Ein weiterer Weg wäre für die bessere Erschließung der Gebenbacher Flur der Weg-Nr. 31, welcher das Wegentz von der Mausbergstraße in Richtung Mausdorf und in Richtung Urspringer Straße um die südliche Flur in Gebenbach verbessern würde. Aufgrund des großen Gefälles wird das Wegenetz hier laufend ausgeschwemmt – deshalb gilt hier die besondere Gewichtung auf eine gut funktionierende Entwässerung mittels wegbegleitender Seitengräben. Die Grunderwerbsverhandlungen für diesen Weg laufen noch, die Gemeinde sei jedoch von der Bereitschaft der Grundstückseigentümer zur Mitwirkung angewiesen. Für die Gemeinde Gebenbach seien hier die Fördermittel über die AOVE und dem Amt für ländliche Entwicklung auf 1,078 Mio. € aufgestockt worden. Vorsitzender Anselm Schöpf berichtete noch von den laufenden Bahnbaustellen in diesem Jahr. In der abschließenden Diskussion wurden die Themen Wege abfräsen, der Zustand der eigenen Walze und das Ästeschneiden angesprochen.

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