Volkstrauertag in Gebenbach

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal wurde der Volkstrauertag in Gebenbach gestaltet. Pfarrvikar Christian Preitschaft erinnerte im Gottesdienst an die Opfer der vergangenen Weltkriege sowie von Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen und das Leid der Familien. Nach dem Gottesdienst folgte der Friedhofsgang begleitet von den Fahnenabordnungen der Vereine. Am Ehrenmal gab der Pfarrvikar seinen Segen, musikalisch umrahmt von der Blasmusik Gebenbach. Bürgermeister Peter Dotzler erinnerte an den Russland-Feldzug vor 80 Jahren. Dieser leitete den Höhepunkt des zweiten Weltkrieges ein, an dessen Ende zwischen 60 und 70 Millionen Menschleben zu beklagen waren. In Deutschland gebe es schon über 1.700 Jahre eine jüdische Geschichte und Tradition, dem Nazi-Regime wäre es mit dem Völkermord an Menschen mit jüdischen Wurzeln beinahe gelungen, diese Tradition auszulöschen. Je länger diese dunkle Zeit zurückliege, desto wichtiger werde es für alle in der Gegenwart daran zu erinnern, damit sich solche Katastrophen nicht mehr weiderholen könnten, damit Völkermord und Völkerhass nicht mehr Fuß fassen könne. Der Bürgermeister legte anschließend jeweils einen Kranz für die Gemeinde Gebenbach und die KSK Gebenbach u.U. nieder. Zu den Klängen des alten Kameraden gab es Böllerschüsse für die gefallenen Kameraden und Kriegsopfer aus der Gemeinde und Pfarrgemeinde Gebenbach. Die Nationalhymne, gespielt von der Blasmusik Gebenbach, schloss die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag ab.

Bürgermeister Peter Dotzler bei der Ansprache am Ehrenmal, eingerahmt von den Fahnenabordnungen und Pfarrvikar Preitschaft mit seinen Ministranten.

Top