Weihnachtsfrieden und Einigkeit im Gebenbacher Gemeinderat

In der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres in Gebenbach bewiesen die Ratsmitglieder, daß man im Interesse der Bürger auch an einem Strang ziehen und ungeahnte Übereinstimmung bei den einzelnen Tagesordnungspunkten beweisen kann.

Bauanträge/Bauvoranfragen:

Der Nutzungsänderung von einer Wohnung zu einer Praxis für Naturheilkunde erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen, wenn die Antragstellerin auch an die bayerische Stellplatzverordnung beachtet. Der Gemeinderat steht auch einem Stallanbau in Kainsricht nicht entgegen, auch wird das gemeindliche Einvernehmen bei einer Bauvoranfrage in Aussicht gestellt, wenn die Antragsteller ihr ökologisches Holzhaus entweder als U + E oder E + 1 errichten wollen, der Bauweise U + E + 1 stimmten die Gemeinderäte nicht zu.

Der Markt Freihung will in Thansüß das Baugebiet „An der Siedlung“ erweitern und informiert die Gemeinde Gebenbach als Träger öffentlicher Belange und Gebenhach erteilte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Auch die Haushaltsüberschreitungen im Jahr 2017 mit knapp über 370000 Euro im Verwaltungshaushalt und gut 385000 Euro im Vermögenshaushalt billigte der Gemeinderat, da entsprechende Maßnahmen dringend erforderlich und jeweils vom Gemeinderat beschlossen wurden. Die Rechnungsprüfer Franz Gottschalk, Norbert Hager und Thomas Kraus unterstrichen übereinstimmend, daß die Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft saubere und gewissenhafte Arbeit geleistet habe. Die Rechnungsprüfung gebe daher zu keinen wesentlichen Feststellungen Anlaß. Auch dem von der Gebenbacher Feuerwehrjungend für Faschingsdienstag, den 5. März 2019 geplante Faschingszug durch Gebenbach steht der Gemeinderat positiv entgegen, wenn Straßenbaulastträger von aller etwaiger Haftung freigestellt wird, die Veranstalter alle durch den Faschingszug entstehenden Schäden übernehmen, eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung nachweisen können und die Straßen nach Beendigung des Faschingszugs wieder reinigen. Heuer habe der Faschingszug großen Zuspruch erhalten, so Bürgermeister Peter Dotzler, die Gemeinde habe die Kosten für Versicherung und Straßenreinigung getragen und auch im nächsten Fasching sollten wir der Feuerwehrjugend entgegenkommen, was dann auch einstimmig beschlossen wurde. Die Blasmusik Gebenbach e.V. erhält für ihre für 2019 geplante Reise nach Australien einen Zuschuß in Höeh von 1500 Euro und an der Sanierung des evangelischen Pfarrhauses in Hirschau beteiligt sich Gebenbach mit 1000 Euro, da die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Hirschau auch die in Gebenbach wohnenden evangelischen Christen betreut. Kurz befaßte sich der Gemeinderat noch mit einem weiteren Vorhaben der Feuerwehrjugend, den Spitzboden im Gebenbacher Feuerwehrgerätehaus als Gruppenraum für Feuerwehr- und Landjugend ausbauen zu lassen. Wir müssen überhaupt prüfen, ob dort ausgebaut werden darf, so Bürgermeister Peter Dotzler und Markus Rösch hatte Bedenken wegen fehlender Rettungswege. So soll die Feuerwehrjugend genauere Pläne vorlegen, eine Kostenschätzung abgeben und dann werde der Gemeinderat nach einem Ortstermin über die Maßnahme entscheiden. 

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